Black Tape Lion

…machen fette Gitarren Rock Musik. Nicht mehr und nicht weniger.
Die vierköpfige Band um Sänger Tom Schmidbauer blicken allesamt auf eine lange
und erfolgreiche Zeit in verschiedenen Besetzungen zurück und haben sich die Bühne
bereits mit absoluten Größen unserer Zeit geteilt (z.B. Status Quo, Pink, Cro, Donots,
Jupiter Jones, Fiddlers Green, Mad Caddies, No use for a name, Itchy, Russkaja, Blumentopf
uvm.).

An der Tatsache, dass Peter, Max, Tom und Philipp im Jahr 2017 beschlossen haben
eine neue Rockband zu gründen, ist zwar einerseits deutlich zu erkennen, dass von den
vier Musikern keiner Wirtschaft studiert hat, andererseits aber auch, dass Rockmusik
kein Trend, sondern ein Grundpfeiler der Musikgeschichte ist und zwar der mit den
dicksten Eiern.

Viele und noch mehr Gitarren, gnadenlos eingängige Vocals, und ein Rhythmusfundament
aus der Abteilung Presslufthammer ergeben bei den Jungs schlicht und einfach
zeitlose Musik zum Wände einreißen.

Mit dem ersten Album „Run“ wir relativ deutlich in welche Richtung die Reise geht. Mal
leichte Pop Attitude und dann wieder unverblümt brachial, mal unkonventionell und
dann doch wieder zum kollektiven Ausflippen einladend.

Egal was die Jungs vorher so getrieben haben, man bekommt das Gefühl, dass sie alle
endlich gefunden haben wonach sie gesucht haben, nämlich eine Band, die auf eine
Bühne geht und selbige mit vernichtend hoher Wahrscheinlichkeit einreißt.
Wenn man Black Tape Lion unbedingt irgendwo einordnen will, dann vielleicht irgendwo
zwischen Foo Fighters, 30 Seconds to Mars, Incubus, Jimmy Eat World und keine
Ahnung was noch.

Die Geschichte der Band ist noch verdammt jung. Genau genommen erst ein paar Monate
jung und dennoch schafften es Black Tape Lion bei einem ihrer ersten Konzerte
gleich mal ins Vorprogramm der weltbekannten Rockband EUROPE.
Könnte durchaus schlechter laufen.

Videos